
Besondere Abschlussarbeiten bei der Sanierung der Altdeponie Kunnersdorf
Stadt und Landkreis nutzten von 1988 bis 1991 diesen ehemaligen Kalksteinbruch für die Ablagerung von Haus- und Gewerbemüll. Die Abfälle wurden lose eingebaut, ohne die später übliche Kompaktierung. Duch die fehlende Verdichtung und den hohen Ascheanteil kam es zu Deponiebränden. Nach einem Großbrand legte das Regierungspräsidium Dresden die Deponie im September 1991 still. Der RAVON übernahm 1998 die Altdeponie gemeinsam mit der neuen Deponiefläche von der Stadt Görlitz.
Während die anderen Deponien vor Ort gesichert, abgeschlossen und saniert wurden, beschritt der RAVON bei der Altdeponie Kunnersdorf einen neuen Weg. Zuvor untersuchte der Abfallverband mehrere Sanierungsvarianten. Im Juli 2000 entschied sich die Verbandsversammlung für eine vollständige Auskofferung aller Abfälle und deren Umlagerung auf die neue abgedichtete Deponiefläche. Entscheidend war die geringe Deponiegröße und die direkt daneben befindliche moderne Deponie.
Die Auskofferung und Umlagerung der Altdeponie fand von Frühjahr bis Herbst 2002 statt. Dabei wurden rund 160.000 Kubikmeter Abfälle ausgebaggert und zum Einbau auf die neue Deponie transportiert. Das entspricht etwa 20.000 Lkw-Ladungen.
|
|
| Altdeponie Kunnersdorf zu Beginn der Sanierung |
Auskofferung der Abfälle |
|

|

|
|
|
|
|
Altdeponie Kunnersdorf zu Beginn der Sanierung |
Zufahrtsrampe zur neuen Deponie |
|

|

|
|
|
|
|
Auskofferung der Abfälle |
Abfälle sind bereits fast vollständig beräumt |
|

|

|
|
|
|
|
der Ende 2002 bereits mit Wasser gefüllte Kalksteinbruch |
Kalkbruch im Mai 2005 |
|

|

|
|
|
|
|
Kalkbruch im Mai 2005 |
Kalkbruch im Mai 2005 |
|

|

|
|
|
|
|