Besondere Abschlussarbeiten bei der Sanierung der Deponie Bergen

Die Deponie Bergen bei Hoyerswerda befindet sich im ehemaligen Braunkohle-Tagebau Spreetal. Abfälle wurden hier bereits 1971 abgelagert. Der RAVON übernahm Anfang 1994 die Deponie vom damaligen Landkreis Hoyerswerda. Im Januar 1997 wurde die Deponie geschlossen.
Mit Einstellung des Tagebaubetriebes wurde auch die großflächige Grundwasserabsenkung beendet. Dadurch steigt in dem Gelände das Grundwasser schnell wieder an. Der Tagebau wird Teil der künftigen Seenkette.

 

Zur Gewährleistung der Standsicherheit wurde entlang der Grenze der Deponie ein “versteckter Damm“ mittels Rütteldruckverdichtung geschaffen.

Der Deponieumfang wurde zu zwei Dritteln
mit einer senkrechten Stahlspundwand eingekapselt.

Rütteldruckverdichtung

Einbau der Stahlspundwand

 

 

Auf dem anderen Drittel wurde die Oberflächenabdichtung mit Kunststoffdichtungsbahnen bis in die Grundwasser führenden Schichten eingebaut.

Gestaltung der Deponie an der künftigen Uferzone.

Kunststoffdichtungsbahnen

Uferbereich der Deponie

 

Auch außerhalb der eigentlichen Deponie gestaltete der RAVON große Flächen künftiger Uferzonen, insbesondere im Nordschlauch genannten Bereich.

Nordschlauch vor der Sanierung

Nordschlauch nach der Sanierung

Nordschlauch vor der Sanierung

Nordschlauch nach der Sanierung




letzte Aktualisierung: 04.09.2018
Sitemap Kontakt Impressum Datenschutz Home
Regionaler Abfallverband Oberlausitz-Niederschlesien
Suchen & Finden >>