Besonderheiten bei den Abschlussarbeiten auf Deponien


Einbau der Spundwand auf der Deponie BergenDeponie Bergen bei Hoyerswerda
Die Deponie Bergen bei Hoyerswerda stellt eine besondere Herausforderung dar. Die seit Januar 1997 für die Abfallablagerung geschlossene Alt-Deponie (in Betrieb ab 1971) befindet sich im ehemaligen Tagebau Spreetal, der von stark ansteigendem Grundwasser betroffen ist. Der Tagebau wird Teil der künftigen Seenkette. Zur Gewährleistung der Standsicherheit wurde ein “versteckter Damm“ mittels Rütteldruckverdichtung entlang der Grenze der Deponie geschaffen.
Der RAVON hat die Deponie mit einer senkrechten Stahlspundwand eingekapselt, mit einer Oberflächenabdichtung ausgestattet und vielfältige Gestaltungsarbeiten im Bereich der künftigen Uferzone durchgeführt.


weiter >>>


Bau einer Geokunststoff bewehrten Stützwand auf der Deponie GrenzwegDeponie Grenzweg (Niesky)

Die Deponie befindet sich auf dem Gelände einer ehemaligen Kiesgrube. Während auf dem Gelände 1970 noch Kiesabbau erfolgte, wurden bereits Abfälle abgelagert. Die Deponie Grenzweg wurde als erste Anlage des RAVON Ende April 1995 geschlossen. Auf Grund beengter Platzverhältnisse mussten steile Böschungen gesichert werden. Dabei verwendete der Verband Geokunststoff bewehrte Stützwände.
Die Gasentwicklung ist gering, weil die überwiegend zu DDR-Zeiten abgelagerten Abfälle sehr geringe organische Anteile besitzen und zu einem großem Teil aus Asche bestehen. Das Deponiegas wird durch einen Biofilter geleitet und dabei gereinigt.


weiter >>>


Errichtung der Gabionenwand auf der Deponie Hufe-PulsnitzDeponie Hufe-Pulsnitz

Die Deponie, auf dessen Gelände bereits seit 1978 Abfälle abgelagert wurden, wurde Anfang der neunziger Jahre mit Sickerwasserfassung und Deponieentgasung ausgestattet.
Seit Ende November 1999 ist die Anlage geschlossen. Die Böschung zum angrenzenden Klingelbach wurde auf einer Länge von 330 Metern durch eine zwei Meter hohe Gabionenwand gesichert. Die Wand besteht aus zwei Reihen ein Meter hoher, übereinander aufgebauter und mit Schotter gefüllter Drahtgitterkörbe. Die untere Reihe ist 1,5 Meter und die obere Reihe einen Meter breit. An der Rückseite der Körbe in Richtung Deponie sind Trennvliese eingebaut.


weiter >>>


Auskofferung der Altdeponie KunnersdorfDeponie Kunnersdorf (Altdeponie)

Auf dem Gelände der Deponie Kunnersdorf befand sich eine Altdeponie. In einem ehemaligen Kalksteinbruch wurden in den Jahren 1988 bis 1991 Haus- und Gewerbeabfälle der Stadt und des Landkreises Görlitz verkippt. Diese Deponie wurde im September 1991 stillgelegt.
Im Ergebnis eines wirtschaftlichen Variantenvergleichs wurde die Altdeponie 2002 komplett ausgekoffert. Zwei Faktoren waren ausschlaggebend: ihre relativ geringe Größe und die direkt daneben gelegene neue Deponie. Rund 160.000 Kubikmeter Abfälle wurden ausgebaggert und zum Einbau auf die abgedichtete neue Deponiefläche transportiert.


weiter >>>


Sedimenteinbau auf der Deponie NiedercunnersdorfDeponie Niedercunnersdorf

Die Deponie Niedercunnersdorf ist seit Ende 2000 stillgelegt. Der RAVON nutzt hier die Sedimente des sanierten Stausees Sohland / Spree als alternativen Baustoff.
Bei der Sanierund des Stausees mussten rund 130.000 Kubikmeter abgelagertere Flusssedimente beräumt werden. Diese Sedimente müssen auf Deponien verbracht werden. Der RAVON verwendet sie innerhalb der temporären Oberflächenabdeckung in einer Stärke von mindestens 1,5 Metern anstelle von 50 Zentimetern hochwertigen Tons. Später wurde die Deponie mit Kunststoffdichtungsbahnen endgültig abgedichtet.


weiter >>>





letzte Aktualisierung: 04.09.2018
Sitemap Kontakt Impressum Datenschutz Home
Regionaler Abfallverband Oberlausitz-Niederschlesien
Suchen & Finden >>