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Chemische und bakteriologische Prozesse zersetzen die organischen Bestandteile des abgelagerten Mülls. Diese Umwandlungsvorgänge erzeugen Deponiegas und erstrecken sich über Jahrzehnte. Aus einer Tonne kommunaler Abfälle (Hausmüll) können innerhalb von 20 Jahren bis zu 180 m3 Gas entstehen. Es besteht zu einem Großteil aus Methan und ist brennbar. Deponiegas besitzt etwa die Hälfte des Heizwertes von Erdgas. |
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In den abgelagerten Abfällen sind vertikale Rohre (Gasbrunnen) installiert, die das Deponiegas fassen. |
Die Gasleitungen von den Gasbrunnen werden in Gassammelstationen zusammengefasst. |
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Zwei Kompressoren in der Gasverdichterstation erzeugen Unterdruck, saugen das Gas aus der Deponie und verdichten es. |
Der Gasmotor im Blockheizkraftwerk verbrennt das Deponiegas und erzeugt mittels Generator max. 420 kW elektrische Leistung. |
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Der Strom kann zur Versorgung der technischen Anlagen einer Deponie genutzt werden. |
Über Transformatoren kann Strom auch ins öffentliche Netz eingespeist werden. |