PRESSEMITTEILUNG vom 17. August 2000


Tag der offenen Tür auf der Deponie Niedercunnersdorf  am Sonnabend, den 26. August 2000
Neue technische Anlagen schützen die Umwelt

 

Am Sonnabend, den 26. August öffnet der Regionale Abfallverband Oberlausitz-Niederschlesien RAVON die Tore auf der Deponie Niedercunnersdorf im Landkreis Löbau-Zittau. Alle interessierten Besucher können sich zwischen 10 und 14 Uhr die Abfallentsorgungsanlage mit ihren erst kürzlich zum Schutz der Umwelt fertiggestellten Systemen zur Sickerwasserreinigung und Deponieentgasung anschauen.


Die Entgasungsanlage vermindert unkontrolliertes Entweichen der sich durch Zersetzungsprozesse im Müll bildenden Deponiegase. Eine Hochtemperaturfackel vernichtet enthaltene Schadstoffe.
Die Sickerwasseranlage besteht aus mehreren Stufen und reinigt das Deponieabwasser soweit, dass es für eine Einleitung in einen Bach oder Fluss geeignet wäre.

Aufmerksame Besucher können an einem kleinen Preisrätsel teilnehmen. Unter den besten Antworten verlost der RAVON ein Fahrrad, ein Wassersprudel-System und ein Abfalltrennsystem für den Haushalt.


Die Deponie Niedercunnersdorf befindet sich auf altem Steinbruchgelände. Hier wurde schon seit 1979 Abfall abgelagert, damals hauptsächlich Asche aus Heizwerken. Ab 1991 betrieb der Landkreis Löbau die Anlage, bis sie der Abfallverband Anfang 1994 übernahm.
Danach investierte der RAVON bis zum heutigen Tag fast sieben Millionen DM, um den Umweltschutz zu verbessern.
Die Deponie schließt zwar Ende diesen Jahres, jedoch bilden sich weiter Deponiegas und Sickerwasser. Deshalb müssen die technischen Anlagen noch viele Jahre weiter betrieben werden.




letzte Aktualisierung: 04.09.2018
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