PRESSEMITTEILUNG vom 21. April 2005

 

Rückgang der Abfallmengen im RAVON um 4 Prozent
2004 wurden bereits 66.191 Tonnen thermisch behandelt

Im vergangenen Jahr fielen insgesamt 94.770 Tonnen (t) Abfälle im Verbandsgebiet des Regionalen Abfallverbandes Oberlausitz-Niederschlesien RAVON an. Ohne Berücksichtigung von Deponiebedarfsstoffen (z.B. Bauschutt und Bodenaushub für Abdeckmaßnahmen oder Wegebau auf den Deponien), sank das Abfallaufkommen gegenüber 2003 um 13.608 t bzw. 4 % auf 85.531 t.
Dies liegt unter der für die thermische Abfallbehandlung in Lauta (T.A. Lauta) vereinbarten Jahresmenge von 110.000 t. Der RAVON wird sich deshalb um eine Zusammenarbeit mit privaten Abfallentsorgern bemühen, von denen ebenfalls ab 1.Juni 2005 kein unbehandelter Müll mehr auf Deponien gebracht werden darf. Geschäftsführer Ulrich Heine: „Zusätzlich setzen wir auf Kooperation mit Kommunen, die keine eigenen Behandlungskapazitäten zur Verfügung haben. So wäre es eine sinnvolle Variante, wenn der Müll aus dem Gebiet unseres Nachbarverbandes ZAOE (Zweckverband Abfallwirtschaft Oberes Elbtal) gemeinsam mit RAVON – Abfällen in Lauta entsorgt wird.“

Die Umstellung der Abfallbeseitigung von der Deponierung zur Behandlung, die in Deutschland ab Mitte diesen Jahres vorgeschrieben ist, fand im RAVON bereits 2004 statt. Insgesamt ließ der RAVON im Vorjahr 66.191 t Abfälle in der T.A. Lauta, die Mitte des Jahres in Betrieb ging, behandeln. Der Rest (28.579 t) gelangte auf die Deponien.

141 Kilogramm Abfall je Einwohner
Das Abfallaufkommen je Einwohner der Region (Landkreise Bautzen, Kamenz, Löbau-Zittau, Niederschlesischer Oberlausitzkreis und kreisfreie Stadt Görlitz) betrug 2004 im Durchschnitt 141 kg (ohne Bedarfsstoffe; 2003: 162 kg). Pro Bürgerin und Bürger fielen dabei 2 kg weniger Hausmüll (113 statt 115 kg) und 1 kg weniger Sperrmüll (15 statt 16 kg) als 2003 an. Die Hausmüllmenge verringerte sich gegenüber 2003 um 1.483 t bzw. 2 % auf 68.886 t.

Aufkommen an Wertstoffen
Im Gegensatz zu 2003 wurden im vergangenen Jahr pro Kopf wieder mehr Wertstoffe eingesammelt. Jeder Einwohner warf 35 kg Verpackungsmüll (2003: 33 kg) in die gelbe Tonne oder den gelben Sack. Außerdem schaffte jeder Ostsachse statistisch gesehen 35 kg Altglas (2003: 31 kg) sowie 63 kg Zeitungen, Zeitschriften, Papier und Pappe (2003: 59 kg) in die Wertstoff-Container. In die Biotonne gelangten rund 72 kg je Einwohner (2003: 69 kg).




letzte Aktualisierung: 04.09.2018
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