Der Ökoputzschrank - für sanfte Putzteufel


 
Sauberkeit heißt für die meisten von uns auch Wohlbefinden und Lebensqualität.
Doch wer zuviel des Guten tut, erreicht das Gegenteil. Viele chemische Reinigungsmittel enthalten giftige Schadstoffe und müssen später als Sondermüll entsorgt werden. Solche Produkte schädigen nicht nur die Umwelt, sondern können auch die eigene Gesundheit angreifen.
 
RAVON gibt Tipps für sanfte Putzteufel und zeigt, was zu einem umwelt- und gesundheitsverträglichen Putzschrank gehört. 
  
Grundsätzlich gilt: Weniger ist mehr.
Fast immer wird zuviel und zu scharfes Reinigungsmittel verwendet. Die mechanische Alternative sollte ätzenden Putzmitteln vorgezogen werden. Schwamm, Bürste und Schrubber sind bei hartnäckigem Schmutz ebenso effektiv, aber umweltverträglicher.
Niemand benötigt ein Putzmittelarsenal. Ein Allzweckreiniger auf Seifenbasis, phosphatfreies Scheuerpulver und/oder Schmierseife reichen für Küche, Bad, WC und Böden.
Von Desinfektionsmitteln ist abzuraten. Mittlerweile weist einiges darauf hin, dass "zuviel" Sauberkeit die körpereigenen Abwehr-Kräfte schwächt und deshalb für die erschreckende Zunahme von Allergien bei Kleinkindern mitverantwortlich gemacht werden muss. Seifenlauge, Essigessenz und Spiritus sind gesundheits- und umweltfreundliche Alternativen.
Das Fensterputzen wird durch einen Schuss Salmiakgeist im Putzwasser erleichtert.
WC- und Sanitärreiniger sollten überhaupt nicht, dürfen aber unter keinen Umständen gleichzeitig verwendet werden. Dabei kann hochgiftiges Chlorgas entstehen!
Die Kombination von Essig und Klobürste ist hingegen völlig ungiftig.
Auch mit wenig Waschmittel wird die Wäsche nicht nur sauber sondern rein.
Waschmittel sollten weder Phosphate, Perborate, optische Aufheller noch überflüssige Ballast- und Füllmittel enthalten. Weichspüler sind überflüssig und vermindern die Saugfähigkeit der Textilien. Besonders umweltfreundlich sind sogenannte Baukastensysteme. Die einzelnen Wasch-Substanzen können dort je nach Bedarf einzeln dosiert werden.
Viele Fleckentfernungsmittel enthalten schädliche Stoffe. Besser ist es, auf altbewährte, harmlosere Methoden zurückzugreifen.
Gras-, Lippenstift-, Tinten- und Kugelschreiberflecke können beispielsweise mit Gallseife behandelt werden.
Schmierfettflecken verschwinden, wenn sie mit Butter, Margarine oder Speiseöl vorbehandelt und dann mit Seifenlauge ausgewaschen werden.
Bei Blut hilft lauwarme Seifenlauge.
Auch bei Spülmitteln gilt die Devise: Sparsam dosieren. Teure Klarspüler können durch einfachen Essig ersetzt werden.



letzte Aktualisierung: 04.09.2018
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