Eckpunkte für die Ausschreibung des Ferntransportsystems

  1. Die Ausschreibung erfolgt europaweit und wird in einem offenen Verfahren nach VOL/A durchgeführt.

  2. Für die Ausschreibung wird das Gebiet des RAVON in regionale Lose unterteilt. Die Unterteilung erfolgt auf der Grundlage der bisher benannten Entsorgungsräume. Die vom RAVON vorbereiteten Standorte auf den Deponien Weißwasser, Kunnersdorf, Nadelwitz und Radgendorf werden den Bietern zur Nutzung angeboten (Hauptangebot). Für andere Standorte werden Nebenangebote zugelassen, ohne dass ein Hauptangebot unterbreitet werden muss.

  3. Die regionalen Lose werden nochmals in die fachlichen Teillose
    3.1  Errichtung/Bereitstellung der Umladehalle zzgl. Betrieb der Halle
            und Umladung der Abfälle sowie
    3.2  Transport von der Umladestation nach Lauta unterteilt.

  4. Die Erfüllung der Aufgaben der Eingangskontrolle und der Verwiegung verbleiben vorerst beim RAVON. Nach einer zweijährigen Einlaufphase wird im Jahr 2007 nochmals die Zweckmäßigkeit und Möglichkeit einer Privatisierung dieser Aufgaben untersucht.

  5. Die Ausschreibung erfolgt verfahrensoffen, wobei vom RAVON die lose Abfallverladung bevorzugt wird (Hauptangebot). Nebenangebote sind zugelassen, ohne dass ein Hauptangebot unterbreitet werden muss.

  6. Als spätester Zeitpunkt für die Leistungserbringung wird der 01.01.2005 festgelegt. Die Verträge für die Errichtung/Bereitstellung der Umladehalle zzgl. Betrieb der Halle und Umladung der Abfälle werden für einen Zeitraum von 10 Jahren abgeschlossen. Für den Transport von der Umladestation nach Lauta wird eine Vertragsdauer von 5 Jahren festgelegt.

  7. Als umzuladende Abfallmengen wird als Basismenge für den RAVON eine Bandbreite von 110.000 t/a bis 70.000 t/a angenommen. Aus dieser Basismenge ist auf der Grundlage der örtlichen Verteilung unter Beachtung der Direktanlieferung nach Lauta die jeweilige umzuladende Abfallmenge für jede Umladestation festzulegen.

  8. Bei loser Abfallverladung ist mit der T.A. Lauta abzustimmen, wo auf dem Anlagengrundstück eine Rangierfläche für die Gespanne eingerichtet wird. Diese Aufgabe übernimmt aus Vereinfachungsgründen der RAVON. Bei einer Verpressungslösung muss der Bieter unmittelbar mit der T.A. Lauta die entsprechenden Fragen lösen, weil nur er die erforderlichen Detailkenntnisse (Art und Handling der Auspressvorrichtung) kennt.

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letzte Aktualisierung: 04.09.2018
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Regionaler Abfallverband Oberlausitz-Niederschlesien
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